Ich

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Das ist mein Steckbrief:

Ich heiße:                               Momo

Geboren bin ich:                    am 20. Juli 2012 in Conil de la Frontera in Andalusien

Ich wohne in:                         Heusenstamm

Ich bin:                                   ein Ratonero Bedeguero Andaluz

Geschlecht:                           Hündin

Farbe:                                    tricolor: weiß/schwarz/loh

Höhe (Widerrist):                   39 cm

Gewicht:                                 8,2 kg

Sternzeichen:                         Krebs

Spitznamen:                           Momette, Momeline, Momeltier, Frosch, Gaga-Hund, Zicke, Hündchen, Hühnchen, kleiner Hund, Zuggerschneggsche, Flusi, Edda von Schleck, Motte (bei Frau Kempe), Mottili (auch bei Frau Kempe)

Motto:                                     “Ich bin die Prinzessin! Keine Diskussion!”

Lieblingsfutter:                        Pute, Käse, Wurst (besonders Leberwurst), Pfirsiche, Karotten, Thymian, Joghurt, Leckerlies und alles, was den Zweibeinern runterfällt

Lieblingsbeschäftigung:         Spielen, Schlafen (besonders Ausschlafen), Schmusen, Gassi gehen, Täubchen/Raben/Nilgänse/Fischreiher jagen, Essen klauen, Maulwürfe ausbuddeln, Socken klauen und totschütteln, Mäuse fangen, mit anderen Hunden toben

Was ich nicht mag:                Wasser von oben, im Winter um 6 Uhr morgens Gassi gehen, im Herbst um 6 Uhr morgens Gassi gehen mit Wasser von oben, Spritzen beim Tierarzt (dabei ist Frau Dr. Annemüller doch sonst so lieb)

Jetzt will ich mich aber erst einmal vorstellen: Ich bin ein Ratonero-Bedeguero-Andaluz, kurz RBA. Da werden sich einige fragen, ob ich noch alle Futternäpfe im Schrank habe, denn von so einer Rasse hat ja noch keiner was gehört. Da will sich doch nur ein zu groß geratener Jack-Russel-Mix wichtig machen – aber meine Rasse heißt wirklich so.

Geboren wurde ich am 20. Juli 2012 in der Nähe von Conil de la Frontera in Andalusien. Meine Schwester Momi und ich – damals hieß ich noch Mimi – haben wohl unserem Besitzer nicht gefallen. Er hat uns mit knapp drei Monaten beim örtlichen Tierarzt zum Einschläfern (Ich habe bis heute noch nicht herausgefunden, was das sein soll!) abgegeben, aber vorher hat uns der Vollpfosten noch das Schwänzchen abgeschnitten. Der Tierarzt hatte aber keine Lust, uns einzuschläfern und hat uns einer Freundin gegeben, die dort unten ganz vielen Hunden hilft und schon geholfen hat. Sie hat sich ganz lieb um uns gekümmert. Erst einmal wurden wir aufgepäppelt, geimpft und gechipt. Danach sind wir mit supernetten Flugpaten nach Deutschland in eine Pflegestelle bei Limburg gekommen.

Momi hatte ganz schnell ein neues Zuhause, mich wollte erst mal keiner haben. Eines Tages im Oktober 2012 kamen dann Monika und Jan, um mich mal anzuschauen. Monika wollte mich sofort mitnehmen, aber Jan war sehr skeptisch. Ich glaube, er mochte mich nicht so, denn ich war ihm zu hibbelig. Aber ich war mit 2,5 kg der kleinste Hund in der Pflegestelle mit sechs anderen und musste mich ganz schön durchkämpfen. Als ich Jans skeptisches Gesicht sah, dachte ich schon, dass ich wieder kein neues Zuhause bekommen würde. Schließlich hat Monika aber Jan herumgekriegt und die beiden haben mich mitgenommen. So sind sie dann doch mein Frauchen und Herrchen geworden.

Heute leben wir drei in einem schönen, großen Haus mit einem großen Garten. Das Beste an dem Garten ist, dass er direkt ans Feld grenzt und keinen Zaun hat. Es geht mir also heute sooooo gut, ich liebe meine Zweibeiner und sie haben mich auch ganz doll lieb. Ich muss aber auch immer mal an Hanni Kosanke denken, die mir ein so tolles, neues Heim besorgt hat. Aber schaut doch mal selber bei ihr unter www.tiere-aus-andalusien.com vorbei!

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Seviervorschlag für einen Ratonero:
Der Hundeburger McKuschel

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